Sparkassenberatungsteam

Die Köpfe dahinter

Interview mit Sven Henke

 

msgGillardon: Herr Henke, schildern Sie uns bitte kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang. Seit wann sind Sie bei msgGillardon und wo haben Sie vorher gearbeitet?

Sven Henke: Bei msgGillardon bin ich seit  Januar 2016. Zuvor war ich bei der Stadtsparkasse Wuppertal beschäftigt, wo ich 2007 eine Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen habe. Nach meiner Ausbildung habe ich zunächst als Privatkundenberater gearbeitet und bin dann nach dreijähriger Beratertätigkeit im Private Banking für eine Traineephase in die Abteilung Betriebswirtschaft gewechselt. In dieser Zeit ist für mich die Entscheidung gefallen, in die Beratung zu wechseln. Zum Jahresbeginn 2016 habe ich dann bei msgGillardon angefangen. Nebenberuflich habe ich noch ein Studium mit der Fachrichtung Banking & Finance und eine Zertifizierung zum Certified Risk Manager (CRM©) absolviert.

msgGillardon: In welcher Position sind Sie damals bei msgGillardon gestartet? Und wie hat sich Ihr Aufgabengebiet seither entwickelt?

Sven Henke: Bei msgGillardon bin ich als Business Consultant gestartet und habe mich zu Beginn vor allem mit Themen rund um die Zinsbuchsteuerung beschäftigt. Erste Projekterfahrungen habe ich damals im Kontext der Steuerung des variablen Geschäftes und der Entwicklung institutsindividueller Gesamtbanksteuerungslösungen gesammelt. Mittlerweile beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Geschäftsfeldsteuerung. Hierbei liegt mein Fokus auf der Verzahnung von Gesamtbanksteuerung und Vertriebssteuerung. Besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang die Verbindung zur Digitalisierung und wie sie von Banken konkret genutzt werden kann.

msgGillardon: Wenn Sie Ihren Freunden oder Ihrer Familie erklären müssten, wie Ihre Arbeit bei msgGillardon aussieht – was würden Sie ihnen sagen?

Sven Henke: Das ist eine sehr gute Frage…. In diese Situation gerate ich nämlich häufiger. Aber nachdem ich meinen Arbeitsalltag und meine Aufgabenstellungen erklärt habe, schaue ich oft in fragende Gesichter. Das liegt entweder an meinen mangelnden Fähigkeiten, mein Berufsbild zu erläutern oder an dem sehr vielseitigen und breiten Aufgabenspektrum. Ich hoffe natürlich, es liegt an Letzterem (lacht). Ich selbst verstehe mich als Berater für fachliche und technische Fragstellungen von Banken. Hierbei möchte ich unseren Kunden bei betriebswirtschaftlichen, aufsichtsrechtlichen und technischen Themen als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen. Genau das Spannungsfeld dieser drei Bereiche beschäftigen mich in meinen täglichen Projekten und macht meine Arbeit so vielseitig und spannend.

msgGillardon: Die Zeiten sind bewegt und die Herausforderungen im Bankensektor groß. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Sparkassen?

Sven Henke: Ich persönlich sehe die Herausforderung im Umgang mit der Digitalisierung und der Definition nachhaltiger Ertragsfelder. Neben dem aktuellen Niedrigzinsniveau und den steigenden Regulierungsanforderungen werden sich Banken weiteren Herausforderungen stellen müssen. Hierzu zählen zum Beispiel die Aktivitäten von neuen Markteilnehmern, wie FinTechs und branchenfremde Technologiekonzerne, oder die Auswirkung der Zahlungsdienstrichtlinie PSD2. Aus meiner Sicht gilt es, Lösungen auszuarbeiten, wie Sparkassen ihre Kunden auch zukünftig begeistern können und dadurch die Rentabilität nachhaltig gewährleistet werden kann. Aktuelle Umfragen zeigen, dass Banken gegenüber IT-Unternehmen ein hohes Vertrauen genießen. Dies ist ein aktueller Wettbewerbsvorteil, der offensiv genutzt werden sollte. Bei der gesamten Digitalisierung darf man nämlich den Menschen nicht vergessen. Den Menschen als Kunden und natürlich als Mitarbeiter.

msgGillardon: Sie sagen, Sie sind aktuell besonders im Thema Geschäftsfeldsteuerung engagiert. Warum haben Sie dieses Thema in den Fokus gestellt?

Sven Henke: Die Geschäftsfeldsteuerung verbindet die Gesamtbanksteuerung mit der Vertriebssteuerung. Aus meiner Sicht kann eine strukturierte Geschäftsfeldsteuerung dabei helfen, Ertragstreiber zu identifizieren und den Kunden in den Mittelpunkt sämtlicher Entscheidungen und Maßnahmen zu stellen. Außerdem kann die Geschäftsfeldsteuerung zur Implementierung innovativer Lösungen eingesetzt werden. Hierzu zählt beispielsweise die dynamische Kundensegmentierung oder der Einsatz von Predictive Analytics. Beides unterstützt die potenzialorientierte Vertriebssteuerung

msgGillardon: Und wie können Sie die Sparkassen mit Ihrer Arbeit hierbei unterstützen?

Sven Henke: Für mich ist es wichtig, erst den Kunden zu verstehen und seine individuellen Ziele zu kennen. Erst dann spreche ich Empfehlungen aus und setze gemeinsam mit den Kunden konkrete Maßnahmen um. Hierbei möchte ich ihnen Wege aufzeigen, wie mit den vorhandenen Ressourcen die vorherrschende Komplexität verringert und die aktuellen Problemstellungen bestmöglich gelöst werden können. Voraussetzung hierfür ist für mich immer ein ganzheitlicher Beratungsansatz und der Blick über den Tellerrand.

msgGillardon: Herr Henke, wir bedanken uns für die interessanten Einblicke und das Gespräch.

Sven Henke: Sehr gerne.

 

ANSPRECHPARTNER

Sven Henke

Business Consultant

+49 (0) 172 / 7311 966

SUCHE

Sparkassen-Finanzgruppe

Unsere Lösungen für Sie

mehr erfahren