Sparkassenberatungsteam

Die Köpfe dahinter

Interview mit Sabrina Vogel

 

msgGillardon: Frau Vogel, schildern Sie uns bitte kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang. Seit wann sind Sie bei msgGillardon und wo haben Sie vorher gearbeitet?

Sabrina Vogel: Ich arbeite jetzt schon seit über einem Jahr bei msgGillardon. Wenn ich darüber nachdenke, ist das schon länger, als es sich anfühlt. Das Jahr ist sehr schnell vorbei gegangen. Vorher habe ich bei der Sparkasse Bochum als Risikocontrollerin gearbeitet und dort die Themenfelder Marktpreisrisiko und Liquiditätsrisiko betreut.

msgGillardon: In welcher Position sind Sie bei msgGillardon eingestiegen? Und wie hat sich Ihr Aufgabengebiet seither entwickelt?

Sabrina Vogel: Eingestiegen bin ich als Business Consultant, mittlerweile bin ich Senior Business Consultant. Mein Aufgabengebiet war von Anfang an ein "bunter Blumenstrauß" und ist es bis heute auch geblieben.

msgGillardon: Wenn Sie Ihren Freunden oder Ihrer Familie erklären müssten, wie Ihre Arbeit bei msgGillardon aussieht - was würden Sie ihnen sagen?

Sabrina Vogel: Meinen Freunden und meiner Familie erzähle ich von einer sehr abwechslungsreichen Arbeit - mit vielen neuen tollen Orten, zu denen ich im Rahmen meiner Arbeit reisen kann und mit fast täglich neuen Gesichtern, die ich kennenlerne. Fachlich ist es natürlich schwierig zu erklären und umgekehrt auch zu verstehen, was wir als Berater bei den Instituten genau treiben.

msgGillardon: Die Zeiten sind bewegt und die Herausforderungen im Bankensektor groß. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Sparkassen?

Sabrina Vogel: Sparkassen haben das Problem, dass sie zwar nicht von den gleichen Skaleneffekten wie größere Institute profitieren, aber dennoch ähnliche aufsichtsrechtliche Anforderungen erfüllen müssen. Der große Vorteil von der Sparkassenfinanzgruppe ist allerdings, dass sich die einzelnen Sparkassen untereinander unterstützen und von den Erfahrungen der Nachbarsparkassen profitieren können.

msgGillardon: Aktuell sind Sie besonders im Thema implizite Optionen engagiert - warum haben Sie dieses Thema in den Fokus gestellt?

Sabrina Vogel: Das Thema implizite Optionen ist deswegen interessant, weil Institute aufgrund der Niedirgzinsphase verstärkt beziehungsweise ganz neu langläufige Darlehen mit einer Zinsbindung von größer zehn Jahren als Produkt anbieten. Dieses Produkt hat allein aus Verbraucherschutzgründen ein komplettes Sondertilgungsrecht nach zehn Jahren. Bei einem verstärkten Aufbau eines solchen Bestandes sollte das Risiko, welches damit einhergeht nicht unterschätzt werden. Für mich ist es ein spannendes Thema, da dieses Risiko noch für viele Häuser neu ist und ich hier verschiedenste Möglichkeiten habe individuell zu unterstützen.

msgGillardon: Und wie können Sie die Sparkassen mit Ihrer Arbeit hierbei unterstützen?

Sabrina Vogel: Sparkassen stehen bei dem Thema implizite Optionen vor zwei Herausforderungen. Zum einen sollten implizite Optionen von Anfang an korrekt bepreist und zum anderen sollten diese in der Risikosteuerung adäquat abgebildet werden. Da implizite Optionen den Bereich Kalkulation und Risikomanagement betreffen, führe ich zurzeit mit Kollegen aus dem Bereich Kalkulation beide Bereiche durch einen eintägigen Workshop zusammen. Durch eine Kurzanalyse soll ein gemeinsames Zielbild definiert werden, die aktuelle Situation bewertet werden und Lösungsvorschläge mithilfe der Standardsoftware aufgezeigt werden.

msgGillardon: Vielen Dank für das interessante Gespräch, Frau Vogel.

Sabrina Vogel: Sehr gerne.

 

 

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Sabrina Vogel

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